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NZZ, 5. März 2004
SCHNEIDIGE GESCHICHTEN
"Zippzapp" im Theater Purpur
aks. Die Hauptrolle spielt für einmal eine Schere. Und so wird denn zum Schluss symbolisch ein riesengrosses hölzernes Exemplar auf- und zugeklappt mit Fahrradantrieb. In seiner neuen Produktion "Zippzpp" (Regie Susanne Vonarburg), die im Theater Purpur Premiere gefeiert hat, erzählt das Zürcher Theater Fallalpha drei schneidige Geschichten: von Irmela und der ungehorsamen Schere, von Michael, der sich um ein Haar eine Glatze hätte schneiden lassen, und von Lena, die die Wohnung ihrer Tante malträtiert, bis die Kissenfüllungen stieben. Die Schauspieler Christine Faissler und Andi Peter begleiten sich dabei selbst: mit einer musikalischen Geräuschkulisse, in der sich Gesangsfetzen mit Sägenheulen und Scherenklappern mischen. Die Kinder ab vier Jahren sind hell begeistert von der Aufführung, fast noch mehr jedoch von der Schlacht mit Füllmaterial, sie sie sich nach dem Schlussapplaus auf der Bühne liefern.
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